Starkes Duo

kuratiert von Dr. Anna Havemann

Berliner Kunstprofessorinnen und ihre Meisterschülerinnen

Mit der Ausstellung STARKES DUO – BERLINER KUNSTPROFESSORINNEN UND IHRE MEISTERSCHÜLERINNEN wird nach einer einjährigen Umbauphase das Haus Kunst Mitte wiedereröffnet. 

STARKES DUO präsentiert erstmals acht renommierte Kunstprofessorinnen zusammen mit ihren Meisterschülerinnen. So entsteht eine generationenübergreifende und medial vielfältige Präsentation, in der etablierte und aufstrebende Künstlerinnen in einen Dialog treten.


Das Konzept der Ausstellung beruht auf Fragen, die für die Kunst und ihre Institutionen hoch aktuell sind: Warum gibt es auch in der Kunstwelt noch immer Formen der Benachteiligung von Frauen wie den Gender Pay Gap und den Gender Show Gap? Wie lässt sich der bis heute männlich dominierte Kanon verändern? Und nicht zuletzt: (Wie) kann man Kunst lehren und lernen? 

STARKES DUO stellt den Beginn einer neuen Tradition dar. Die eingeladenen Professorinnen waren oft Pionierinnen, die als erste Frauen in ihren Fachbereichen auf eine Professur berufen wurden. Dadurch wurden sie zu Wegbereiterinnen einer neuen Generation von Studierenden und eröffneten aufstrebenden Künstlerinnen Zugänge zu Netzwerken, Kunstinstitutionen und Märkten. Die Ausstellung zeigt, dass mit der Berufung von etablierten Künstlerinnen als Professorinnen das künstlerische Feld inklusiver wird. 

Im Fokus steht die enorme Spannbreite der individuellen künstlerischen Haltungen und Ausdrucksformen. Das mediale Spektrum reicht von Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation und Performance bis zu Sound- und Videoarbeiten. Die gemeinschaftliche Präsentation betont die flachen Hierarchien, die den künstlerischen Dialog fördern.

Nicht zuletzt macht STARKES DUO die Internationalität der Berliner Kunstszene sichtbar: Für alle ausstellenden Professorinnen gilt, dass Berlin als internationale Kunststadt eine wichtige Rolle in ihren Karrieren spielt; die ausstellenden Professorinnen und Meisterschülerinnen haben ihre Wurzeln in Argentinien, Deutschland, Frankreich, Italien, Israel, Schweden und der Schweiz. 

Zur Spielstätte

Das Haus Kunst Mitte ist ein neues Ausstellungszentrum für Gegenwartskunst in Berlin, zentral gelegen in der Nähe des Hauptbahnhofs und des Museums Hamburger Bahnhof. Der Gebäudekomplex aus dem Jahr 1870 wurde im Zweiten Weltkrieg nicht beschädigt und bietet auf zwei Etagen 700 qm Ausstellungsfläche. Ein Schwerpunkt des Ausstellungsprogramms sind in Berlin ansässige Künstlerinnen und Künstler. Die Größe des Gebäudes macht es möglich, dass Künstler*innenvereine und Kunstschaffende das Haus auch als Arbeitsstätte nutzen. Es befindet sich im Besitz der Stiftung Asyl der Kunst, die diesen Ort in Zeiten zunehmender Kommerzialisierung dauerhaft für die Kunst erhalten will. 

Fotos: Gregor Lengler

Begleitprogramm

Donnerstag, 19. Mai 2022, 18 Uhr

Sichtbarkeit Vernetzung
Meisterschüler*innen verschiedener Klassen im Gespräch

Donnerstag,  09. Juni 2022, 18 Uhr

Text Bild Performance
Valerie Favre, Carola Ernst, Marlene Hundt und Stella Meris im Gespräch

Donnerstag, 23. Juni 2022, 18 Uhr

Handlung und Struktur
Tina Bara, Nadja Bournonville, Larissa Rosa Lackner, Barbara Proschak, und Sandra Schubert im Gespräch


Besuch der Ausstellung

Haus Kunst Mitte
House for Contemporary Art
Sitz der Asyl der Kunst Stiftung
Heidestr. 54
10557 Berlin

www.hauskunstmitte.de

@hauskunstmitte

Öffnungszeiten

Mittwoch, Samstag, Sonntag  12 - 18 Uhr
Donnerstag, Freitag 12 - 20 Uhr

Eintritt 5 € / Ermäßigt 3 €

TINA BARA

NADJA BOURNONVILLE 
LARISSA LACKNER 
BARBARA PROSCHAK

SANDRA SCHUBERT

MONICA BONVICINI 

KIM BODE

TABEA MARSCHALL

JOHANNA MICHEL 

VALÉRIE FAVRE

CAROLA ERNST

MARLENE HUNDT

STELLA MERIS 

FRIEDERIKE FELDMANN

CHARLOTTE DUALÉ 
SHIRA ORION 

KARIN SANDER

JANA DEBRODT

SOPHIA POMPÉRY

JORINDE VOIGT

SANJA HENNING

PAULA HOFFMANN

ANNE PFEIFER 

CORINNE WASMUHT 

LEA GOCHT

JOHANNA WAGNER

FRANZISKA WOLFF 

INA WEBER 

TERESA MAYR 

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