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Meisterschüler*innen und die Sammlung der Städtischen Galerie Karlsruhe im Dialog

Mit einem außer­ge­wöhn­li­chen Konzept präsen­tie­ren sich die ak­tu­el­len Meister­schü­ler*innen der Staat­li­chen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in der Städ­ti­schen Galerie Karlsruhe. Die insgesamt 28 Absol­ven­t*in­nen zeigen erstmals ihre neuesten Arbeiten nicht in Form einer Gruppen­schau, sondern im Kontext der Dauer­aus­stel­lung ­der Städti­schen Galerie. Auf diese Weise treten die jungen ­Künst­le­r*in­nen unter anderem auch in einen Dialog mit der künst­le­ri­schen Tradition der Kunst­aka­de­mie Karlsruhe. Dieser wie­derum bildet einen besonderen Schwer­punkt im Ausstel­lungs- und Erwer­bungs­pro­gramm der Städti­schen Galerie. Hinzu kommt die Be­schäf­ti­gung mit der deutschen Kunst nach 1945, auf die das Museum auch mit der Einbe­zie­hung der renom­mier­ten Sammlung ­Gar­natz einen weiteren Fokus richtet.

Die Ausstel­lung wird mit Unter­stüt­zung der Profes­so­rin­nen Ulla von Branden­burg und Julia Müller sowie in Abstimmung mit den Ku­ra­to­rin­nen der Städti­schen Galerie gemeinsam erarbeitet. Die Meis­ter­schü­le­r*in­nen suchen sich ihren Platz in der Präsen­ta­tion und stellen ihre Position mit jeweils we­ni­gen, pointiert ausge­wähl­ten Arbeiten in den vorge­ge­be­nen ­Samm­lungs­zu­sam­men­hang. Sie bedienen sich dabei den vielfäl­ti­gen ­Aus­drucks­for­men der zeitge­nös­si­schen Kunst von der Malerei, Bild­haue­rei, Zeichnung und Grafik bis hin zu Videokunst und Per­for­mance.

Die Ernennung zum "Meis­ter­schü­ler" ist eine persön­li­che ­Aus­zeich­nung, die ausge­wähl­ten Studie­ren­den der freien Kunst an der Akademie Karlsruhe durch ihre Profes­so­rin oder ihren Pro­fes­sor verliehen wird. Meister­schü­le­r*in­nen dür­fen ein weiteres Jahr an  der Hochschule studieren, erhalten einen Atelier­platz und ge­nie­ßen auch sonst alle Leistungen wie etwa die Betreuung durch die Profes­so­r*in­nen oder den Zugang zu den zahl­rei­chen Werkstät­ten.  Im Zentrum des in dieser Form in Deutsch­land einzig­ar­ti­gen ­Meis­ter­schü­ler-Projekts steht die Ausstel­lung, die jedes Jahr - gefördert vom Minis­te­rium für Wissen­schaft, Forschung und Kunst in Stuttgart - in einer anderen Kunst­in­sti­tu­tion des Landes­ ­Ba­den-Württem­berg statt­fin­det. 

 

Es  ist das zweite Mal (nach 2012), dass die Ausstel­lung ­ge­wis­ser­ma­ßen vor Ort in der Städti­schen Galerie Karls­ru­he ­Sta­tion macht. Nicht zuletzt deshalb wurde die dialo­gi­sche ­Prä­sen­ta­ti­ons­form vorgezogen. Zu den bisherigen Gastge­bern ­zähl­ten u. a. die Kunst­hal­len in Baden-Baden, Göppingen und Mann­heim, die Villa Merkel in Esslingen, das Ulmer Museum, die Kunst­ver­eine  in Freiburg, Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen und Mann­heim.  Zum Meister­schü­ler-Projekt gehört zudem eine Katalog­pro­duk­tion je­des Absol­ven­ten. Die  Hefte werden mit fachlicher Unter­stüt­zung von Professor Axel Heil und den Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­tern der Werkstatt für Ex­pe­ri­men­telle Trans­fer­ver­fah­ren sowie der Fotowerk­statt mit Pietro Pellini an der Akademie selbst gestaltet.

Die teilneh­men­den Künst­le­r*in­nen der Ausstel­lung "TOP_0019 Meister­schü­ler*in­nen und die Sammlung der Städti­schen ­Ga­le­rie Karlsruhe im Dialog" sind:

Alina Asalk­ha­nova, Peter Balzer, Fays Bougherara, Yue Chen, Daniele Dell`Eva, Lucía Domínguez Madeira, Ralf Gudat, Jochen Hautz­dorf, Aljoscha Heims, Ina Kaufmehl, Leonie Klüpfel, Koch & James, Janika Kungl, Yulong Lin, Johanna Locher, Rosa Makstadt, Raphael Nagel, Marvin Pasch, David Richter, Antonio Robinia, Johann S, Miriam Schmitz, Macha Selbach, Dahae Seung, von Sil­ber­land, André Wisch­new­ski, Franziska Wolff und Patrick Wüst 

Öffnungs­zei­ten der Städti­schen Galerie Karlsruhe:

Mittwoch bis Freitag 10 bis 18 Uhr

Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr